Phänomene der Arktis
Der Arktische Blizzard (Schneesturm)
Der arktische Blizzard ist ein Sturm mit sehr kaltem Wind, geladen mit feinen, blendenden Schneepartikeln, die vom Boden aufgewirbelt werden. Der Blizzard ist verbunden mit Kältewellen während denen die intensive Kälte dafür sorgen kann, dass Schnee in feine Eiskristalle zerbricht oder als „Eisnadel-Wolke“ auftritt. Blizzard-Bedingungen sind u. a. eine Sicht von weniger als einem Kilometer im Schnee und Windgeschwindigkeiten von 40 Kilometer pro Stunde und mehr sowie einer Dauer von mindestens 6 Stunden.
Eisnebel / Luftspiegelungen
Eisnebel setzt sich aus schwebenden Eispartikeln zusammen. Diese entstehen normalerweise beim Gefrieren von Wasserdampf, der für gewöhnlich bei Temperaturen unter minus 30 Grad Celsius auftritt. Eisnebel kann zu Flughafenschließungen führen und macht selbst die Fortbewegung zu Fuß schwierig.
Mondring und Nebensonne
Eiskristalle in der Atmosphäre sind für die Erscheinung von Mondringen um die Sonne und den Mond verantwortlich sowie für Nebensonnen. Schleierwolken, die die notwendigen Eiskristalle enthalten, schweben in Polarregionen tiefer, um das Licht von Sonne oder Mond zu reflektieren. Je dichter die Wolke, desto mehr Eiskristalle und umso heller der Mondring. Mondringe in ihrem hellsten Zustand zeigen ein Spektrum von Rot im Innern bis hin zu Blau im Äußern. Nebensonnen sind normalerweise im Frühling zu sehen. Bis zu acht leuchtende, von der Sonne abstrahlende Punkte können erscheinen.
White-Out
White-Outs treten auf während unscharfer, schattenloser Erleuchtungen, solche wie starke Bewölkung, auf einer gleichmäßig weißen Oberfläche wie der schneebedeckten arktischen Landschaft. Die Folge ist ein Wahrnehmungsverlust. Landung, Start, Rollen und Tiefflüge sind riskant unter diesen Bedingungen. Es ist auch schwierig Fahrzeuge sicher durch einen White-Out zu teuern. Nebel, Niederschlag oder wehender Schnee können die Sicht zur selben Zeit verringern.




